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Dienstag, 30. September 2014

Pinnwand mit gesammelten Ideen und Projektvorschlägen

Große Resonanz bei der LEADER-Regionalkonferenz – Bürger bringen ihre Ideen ein.

Der Oberbergische Kreis möchte sich mit seinen Kommunen - in zwei Teilregionen - erfolgreich um den Status einer LEADER-Region bewerben.

Etwa 200 Interessierte haben die LEADER-Regionalkonferenz für die Kommunen Bergneustadt, Gummersbach, Lindlar, Engelskirchen, Wiehl, Reichshof, Nümbrecht, Waldbröl und Morsbach besucht. Viele hatten auch gleich gute Projektideen mitgebracht, um aktiv an der Gestaltung der Region Oberberg mitzuwirken.

Die Bewerbung als LEADER-Region bietet dem Oberbergischen Kreis nicht nur eine herausragende Gelegenheit zur Akquise geeigneter Fördermittel sondern auch eine enorme Chance für die Zusammenarbeit von Akteuren aus allen Lebensbereichen und deren Identifikation mit ihrer Heimatregion.

Das LEADER-Verfahren schreibt ausdrücklich einen Prozess „bottom up“ - also aus der Bürgerschaft heraus von unten nach oben – vor.
„Wir brauchen Sie, die lokalen Akteure vor Ort!“, appelliert Kreisdirektor Jochen Hagt an die Anwesenden aus allen gesellschaftlichen Bereichen. „Wir brauchen Ihr Wissen für die Bedarfe vor Ort und vor Allem Ihre Ideen für Projekte, mit denen sich diese Bedarfe decken oder Probleme lösen lassen.“ Er hoffe auf zahlreichen Ideen und weitere Mitarbeit im Prozess durch die Übernahme von Verantwortung für einzelne Projekte oder auch in der schließlich einzurichtenden Lokalen Aktionsgruppe, so Jochen Hagt weiter.

Dr. Frank Bröckling, Planinvent, hat als Berater des Oberbergischen Kreises das LEADER-Verfahren vorgestellt. „LEADER-Projekte müssen gebietsbezogen, sektorübergreifend, partnerschaftlich, dynamisch und langfristig sein. Sie können die Grundversorgung sicherstellen, der Stärkung der Dorfkultur dienen, altersspezifische Angebote beinhalten oder den Tourismus fördern.“

Anschließend hatte alle die Möglichkeit an vier Thementischen ihre Projektideen einzubringen. Eine Strategiegruppe hatte bereits im Vorfeld der Veranstaltung die vier Themenfelder ausgewählt: „Lernen in der Region“, „Regionale Attraktivität“, „Leben in der Region“ und „Wirtschaften in der Region“. An den Thementischen wurden Ziele, Projektideen und mögliche Akteure gesammelt. Diese wurden am Schluss der Veranstaltung kurz vorgestellt.


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